Das US- amerikanische Bildungssystem: Eine einfache Erklärung



Das Bildungssystem in den USA ist sehr vielfältig. Es gibt viele verschiedene Schulformen und Regeln. Außerdem ist Bildung in den USA Sache der einzelnen Bundesstaaten. Deshalb kann es Unterschiede zwischen den Bundesstaaten geben.









Die Schulzeit beginnt oft mit der Vorschule. Sie heißt „Pre-K“. Kinder können mit drei oder vier Jahren teilnehmen. Dort lernen sie spielerisch und werden in ihrer Entwicklung gefördert. Die Vorschule ist aber nicht überall gleich geregelt.

Danach kommt die Grundschule („Elementary School“). Sie dauert meistens sechs Jahre. Kinder starten mit fünf oder sechs Jahren. In der Grundschule lernen sie vor allem Lesen, Schreiben und Rechnen. Am Anfang haben sie meist einen Klassenlehrer. Später unterrichten verschiedene Lehrer unterschiedliche Fächer.

Nach der Grundschule besuchen die Schüler die „Middle School“ oder „Junior High School“. Diese Schulform dauert etwa drei Jahre. Die Schüler sind dann ungefähr elf bis vierzehn Jahre alt. Der Unterricht ist jetzt stärker nach Fächern getrennt. Wichtige Fächer sind Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften und Sozialkunde.

Danach folgt die „High School“. Sie dauert in der Regel vier Jahre. Die Schüler sind etwa vierzehn bis achtzehn Jahre alt. In der High School gibt es Pflichtfächer wie Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften und Geschichte. Zusätzlich können die Schüler Wahlfächer belegen, zum Beispiel Kunst, Musik, Sport oder Fremdsprachen.

Nach der High School können die Jugendlichen studieren. Es gibt viele Colleges und Universitäten, sowohl staatliche als auch private. Für die Aufnahme zählen oft die Schulnoten und Testergebnisse, zum Beispiel vom SAT oder ACT.

Das Bildungssystem in den USA hat auch Probleme. Ein wichtiger Punkt ist die Ungleichheit. Schulen werden oft durch Steuern vor Ort finanziert. Deshalb haben manche Schulen mehr Geld als andere. Auch die soziale Herkunft der Schüler kann ihren Schulerfolg beeinflussen.

Trotz dieser Schwierigkeiten versucht das amerikanische Bildungssystem, allen Schülern gute Chancen zu bieten. Es entwickelt sich ständig weiter und passt sich neuen Anforderungen an.


Sam erklärt: Schule in den USA

Hey, ich bin Sam Atlas!
Hier kommen ein paar spannende Fakten über Schulen in den USA:

Schulpflicht
In den USA müssen Kinder zur Schule gehen. Meist beginnt die Schulpflicht mit 5 oder 6 Jahren. Sie endet – je nach Bundesstaat – mit 16 bis 18 Jahren.

Noten von A bis F
Viele Schulen geben Buchstabennoten:
A = sehr gut
B = gut
C = befriedigend
D = ausreichend
F = nicht bestanden

Der berühmte Schulbus
Vielleicht kennst du ihn aus Filmen: den gelben Schulbus! Viele Kinder fahren jeden Tag damit zur Schule.

Sport und AGs
Sport ist an amerikanischen Schulen sehr wichtig. Es gibt Schulmannschaften für Basketball, Football oder Baseball. Außerdem können Schüler in Theatergruppen, Bands oder andere Clubs gehen.

Der Abschluss
Am Ende der High School bekommen die Jugendlichen ihr „High School Diploma“. Damit können sie sich an einem College oder einer Universität bewerben.

Studium in den USA
Ein Studium ist oft teuer. Deshalb gibt es Stipendien oder Studienkredite.

Viele Kulturen
In amerikanischen Schulen lernen Kinder aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen gemeinsam. Das macht den Schulalltag besonders vielfältig.



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